CoSe 2014: Trier

Schon am Tag vor dem Turnier brach die kleine Gruppe gute gelaunter Padres in bis unter das Dach bepackten Fahrzeugen Richtung Porta Nigra auf. Mit viel Sonnenschein und ohne große Staus kamen wir an der Mosel an. Genug Zeit, um das Quartier im Studentenhaus zu beziehen, Einkäufe für den Fußballabend zu machen und essen zu gehen. Unser Gastgeber hatten freundlicherweise einen Seminarraum reserviert und einen Beamer für das zweite WM Spiel der deutschen Mannschaft organisiert. Perfekt! Gesättigt und mit weiteren Vorräten bestückt, startete das Spiel. Der etwas ruckelige Live-Stream passte zu dem unglaublich ruckeligen Spiel. Am Ende stand ein glückliches 2:2 gegen Ghana zu buche. Nicht das, was nach dem schönen 4:0 gegen Portugal zu erwarten war. Nach einer nächtlichen Partie Flunkyball schien alles wieder vergessen.
Der Sonntag machte seinem Namen alle Ehre. Ideal für ein schönes Turnier. Wir starteten gegen das gastgebende Team aus Trier. Während die Kuromon konstant gut schlugen und aggressiv auf den Bases unterwegs waren fingen wir schwach an und ließen stark nach. Hier eine kleine Auswahl an Ausreden für unsere schlechte Performance:
• das WM-Spiel steckt uns noch in den Knochen
• wenig Schlaf durch einen extrem stark schnarchenden Dortmunder
• ungewohnte Spielsituation auf einem Aschenplatz
• lange Anreise gepaart mit Ausrede 1-3
Am Ende wurde das Spiel im 4 Inning mit 20-2 verloren. Nach drei Auftakt-Siegen bei den ersten drei Turnieren war dies eine deutliche Niederlage. Abhaken und weitermachen.
Im zweiten Spiel ging es zum dritten Mal in dieser Saison gegen die Travellers aus Köln. Es entwickelte sich ein schönes und spannendes Spiel, das abermals über volle sieben Innings ging. Zwar verloren wir wieder (7-16), aber es war eine deutliche Steigerung gegenüber dem ersten Spiel dieses Tages und den ersten beiden Begegnung gegen Köln zu sehen. Leider stolperte eine Spielerin so unglücklich, dass sie zur Kontrolle ins Krankenhaus gebracht werden musste. So hatten wir nur noch 10 Spieler für das dritte Spiel.
Die Sonne schien weiterhin von einem fast wolkenlosen Himmel als wir das dritte Spiel gegen Dortmund starteten. Durch eine extrem konzentrierte Defense konnten wir die ersten 11 (!!) Batter von der ersten Base fernhalten. Was für ein Start nach so einem Tag! In der Offense konnten wir konstant Runs erzielen und so einen guten Vorsprung erarbeiten bevor dann doch der erste Drachen einen Hit schlug. Die Aufholjagd kam jedoch zu spät. Mit 13-3 konnten wir im 5 Innung den Sack zu machen. Wer hätte das nach den ersten beiden Spielen gedacht?!
Glücklicherweise war die Verletzung unserer Spielerin nicht so gravierend. Auf dem Weg zur Dusche hatten wir jedoch einen weiteren Verletzten zu beklagen. Gut, dass die Saison zünde war. Nach einer kleinen Stärkung in einem amerikanische Restaurant am romantischen Ufer der Mosel ging es dann wieder Richtung Heimat.